Sie sind hier: Kieferorthopädie » Übersicht

Kieferorthopädie   

Die Gebissentwicklung vollzieht sich in der Regel vom 6.Lebensmonat bis zum 25. Lebensjahr. Während dieser Zeit entwickelt sich das Milchgebiss, und danach das bleibende Gebiss. Hiermit verbunden ist die Ausbildung des gesamten Kausystems wie Kiefer, Gelenke und Kaumuskulatur.

Schiefe Zähne
Schiefe Zähne sind gewöhnlich keine Krankheit. Das menschliche Skelett entwickelt sich nicht immer synchron zum Wachstum der  Zähne-, oder des Kiefer. Deshalb kann es zu wachstumsbedingten Konflikten kommen. Der Erbfaktor, kann dabei auch eine Rolle spielen.

Zu grosse Zähne, oder zu kleine Kiefer
Manchmal sind die Zähne im Verhältnis zum Kieferknochen, einfach noch zu gross. Sie suchen sie sich deshalb den Weg des geringsten Wiederstandes durch die Schleimhaut. Aus diesem Grund stehen sie nach ihrem Durchbruch, oft schief und verdreht auf dem noch zu kleinen Kieferkamm.

Behandlungsmöglichkeit
Mit einem gut geplante Behandlungsgerät, kann man auf die zu kleinen Kiefer einen Reizimpuls abgeben. Mit dieser Methode ist es möglich, den Kiefer für ein schnelleres Wachstum zu animieren. Mit Hilfe von Klammern und Federn, können zusätzlich Mikroimpulse, kontrolliert auf die schiefen Zähne  einwirken. Die Zähne weichen diesen Impulsen langsam aus. Das ist das eigentliche Prinzip einer Zahnkorrektur.

Kieferorthopädische Geräte
Kieferorthopädische Geräte (KFO-Geräte), sind vom Zahntechniker individuell angefertigte Werkzeuge, mit denen der Zahnarzt eine geplante Behandlung zusammen mit dem Patienten, durchführen kann. Ähnlich wie ein Gärtner seine jungen Pflänzchen, mit Hilfe von Stützhölzern und Schnur in die gewünschte Richtung wachsen lässt, verwendet der Zahnarzt eben  KFO-Geräte, um die Zähne in die ideale Richtung zu lenken. Darum ist es auch sehr wichtig, dass das Wachstum eines Patienten, wenn möglich, in die Behandlungsplanung einbezogen wird. Zahn- und Kieferkorrekturen, sind aber auch bei ausgewachsenen Menschen, noch möglich. Die Behandlungszeit dafür dauert aber länger als in den jungen Jahren eines Patienten. 

Damit eine geplante kieferorthopädische Behandlung zum gewünschten Erfolg führt, ist eine enge Zusammenarbeit von Patient-, Zahnarzt- und dem Dentallabor, unerlässlich. Ein dreibeiniger Stuhl wackelt bekanntlich nicht. In der Kieferorthopädie sind diese drei Beine. 

  • Der Patient
  • Der Zahnarzt
  • Das Dentallabor