1. Arbeitsvorbereitung / Modellherstellung Das Modell wurde mittels Abdruck im Dentallabor erstellt. Der Auftrag besteht darin, die 3 Frontzähne 21-1, durch Prothesenzähne zu ersetzen. Leider war genau in diesem Bereich, der Abdruck nicht optimal. Die ungenaue Vorlage musste deshalb im Arbeitsbereich radiert werden. |  |
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1.1 Arbeitsmodell von der Lingialansicht
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1.2 Arbeitsmodell /Frontansicht Auf diesem Bild ist die Ungenauigkeit im Frontzahnbereich klar zu erkennen. |  |
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2. Radieren der zu ersetztenden Zähne 21-1 Die drei Schneidezähne werden vorsichtig mit einer Laubsäge radiert (entfernt). Unebenheiten werden mit feinem Schmirgelpapier geglätet. Risse oder Sägespalten, können mit heissem Wachs gefüllt werden. Man kann sie aber auch mit Gips vorsichtig auffüllen. Zum radieren, Prothese vom Modell nehmen.
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3. Modell-Präparation Die Unebenheiten am Gipsmodell, werden mit feinem Sandpapier geglätet. Die unsauberen Abdruckstellen, werden nach Gefühl nachradiert. Es versteht sich von selber, dass bei diesen Stellen die Arbeit an Präzision verliert. Anbetracht, dass aber diese Prothese in absehbarer Zeit neu unterfüttert werden muss, kann diese Ungenauigkeit zum jetzigen Zeitpunkt tolleriert werden. Bei einer definitiven Arbeit, müsste der Abdruck jedoch in der Praxis wiederholt werden. |  |
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4. Präparation der Prothesenbasis Die Übergangsstelle vom alten zum neuen Basismaterial, wird mit einer geeigneten Kunststofffräse präpariert. Mechanische Zusatz-Retentionen, verbessern die Verbindungsstellen. Zusätzliches Sandstrahlen der Präparation ist zu empfehlen. |  |
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5. Aufstellen der Prothesenzähne in Wachs Die Ersatz-Zähne 21-1, werden nun in Wachs in die bestehende Lücke, der zuvor radierten Gipszähne gestellt. Die Zahnfleischpartien werden möglichst anatomisch, ausmodelliert. Die Ausarbeitsungszeit, kann so wesentlich verkürzt werden. Die Prothesen-Zähne, werden zusätzlich von Werkspuren verschont. |  |
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6. Die Verschlüsselung der Wachsmodellation Mit einer Silikon-Knetmasse, wird ein sogenannter Schlüssel über die Wachsmodellation gelegt. Der Knetmasse wird eine spezielle Härtepaste beigemischt. Nach dem dem Aushärten, behält der Schlüssel eine elastische gummiähnliche Konsistenz. Das genaue Mischverhältnis ist dabei zu beachten. |  |
7. Entfernung des Silikonschlüssels Nach ca. 15 Minuten kann der Silokonschlüssel vorsichtig vom Modell gelöst werden. |  |
8. Reponieren der Prothesenzähne im Silikonschlüssel Nachdem die Zähne durch ausbrühen und Sandstrahlen vom Wachs befreit sind , werden sie vorsichtig zurück in den Slikonschlüssel gestellt. Sollte der Halt nicht einwandfrei gewährleistet sein, so können die Zähne mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber, im Schlüssel fixiert werden. |  |
9. Silikonschlüssel mit den Prothesenzähnen auf dem Modell fixieren Jetzt wird der Silikonschlüssel auf dem isolierten Arbeitsmodell fixiert. Die Randpartien werden mit Wachs angeklebt. Mit dieser Massnahme verhindert man, dass der flüssige Kunststoff aus dem Schlüssel fliesst und sich der Schlüssel vom Modell löst. |  |
10. Hohlraum der Wachsmodellation mit Kunststoff füllen Jetzt wird der Hohlraum der nach dem Ausbrühen der Wachmodellation entstanden ist, mit flüssigem Prothesenkunststoff blasenfrei ausgegossen. Nach dem sich eine matte Oberschicht des frisch eingefüllten Kunststoffes gebildet hat, kommt das Modell mit dem Schlüssel in einen mit Wasser gefüllten Drucktopf. Die Wasserthemparatur beträgt in der Regel 45° Grad. Der Druck im Topf ca. 2.5 Bar, je nach Drucktopf-Modell. Danach kann der Silikonschlüssel vorsichtig entfernt werden. |  |
11. Prothese zum Ausarbeiten vom Modell lösen Jetzt kann die Prothese vorsichtig vom Arbeitsmodell gelöst werden. Wenn alle heiklen Stellen zuvor richt ausgeblockt wurden, brechen keine Gipszähne ab. Das unversehrte Gipsmodell dient für die bevorstehende Ausarbeitung als optimale Kontrolle. |  |
12. Feinausarbeitung und Endpolitur Nach der Feinausarbeitung erfolgt die Enpolitur. Heickle Stellen werden dabei unter dem Mikroskop bearbeitet, um mögliche Werkspuren restlos von der Prothese zu entfernen. |  |
13. Endkontrolle auf dem unbeschädigten Arbeitsmodell Die Passgenaugkeit von Prothesenbasis und Klammern, werden bei der Endkontrolle auf dem Arbeitsmodell noch einmal überprüft. |  |
14. Arbeitsabgabe an die Praxis Ganz am Schluss werden die Arbeitsmodell gereinigt, feingeschliffen und beschriftet. Die fertige Arbeit kann jetzt abgeliefert werden. |  |